21.9.2024 St.Gallenkappel – Schmerikon – Rapperswil

Heute entschädigt uns das Wetter für den Dauerregen an den beiden Pilgerwochenende im August: Sonnig, warm, aber nicht heiss. Es ist ein Genuss, von St.Gallenkappel via Neuhaus – Schmerikon und dann dem Obersee entlang nach Rapperswil zu pilgern, wo „Pilgern und Wandern“ nun zum dritten Mal ankommt: Einmal von Konstanz her auf der Via Jacobi 4, einmal von Schaffhausen her auf dem SH/ZH-Weg und heute von Appenzell her, wo uns der Appenzeler Weg und die Via Jacobi 4 (Rorschacher Ast) hierher führt. „Weshalb pilgern wir eigentlich?“ heisst das Thema des Pilgertags. Wir tauchen ein in die Motivationen des Mittelalters, hören, was für Pilgermotive heute gang und gäb sind, überlegen uns unsere eigene Motivation und kommen ins Gespräch, was die Herausforderung wäre wenn es heute heisst: „Wir kehren heute Abend nicht nach Hause zurück, sondern sind als Gruppe mit 17 Personen von jetzt an bis Santiago de Compostela miteinander unterwegs“. Die Gedanken kreisen zuerst um das, was wir alles nicht dabei haben (kann man einkaufen), zur Sorge, wer zuhause zu den Tieren und dem Garten schaut (wäre alles organisiert), wie das mit der Arbeit ist (wäre ein bezahlter Urlaub). Tja. dann kehren die Gedanken doch langsam zum bevorstehenden Weg: Würden wir durchhalten? Kämen wir 3 Monate miteinander aus?. Wir schmunzeln: Es ist ja nur eine Übung…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert